Die Jugendlichen wurden aus insgesamt 307 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen ausgewählt und sind zur Preisverleihung am 15. Juni 2026 nach Berlin eingeladen.
Bei der Veranstaltung im Bundesministerium der Finanzen erfahren die Preisträgergruppen erstmals, ob sie einen ersten, zweiten oder dritten Preis gewonnen haben. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 45.000 Euro vergeben.
Der Beitrag der Schüler*innen des Profilvorbereitungskurses „Kultur und Gesellschaft“ ist als digitale Ausstellung angelegt. Kernthema sind Begegnungen zwischen Ost- und Westdeutschen im Berufsleben nach 1989/90. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die biografischen Erfahrungen fünf ostdeutscher Frauen in Hamburg. Die Jugendlichen zeigen, wie ostdeutsche Frauen ihren beruflichen Start in Hamburg erlebten und welche Begegnungen daraus entstanden.
Die Ausstellung stützt sich auf Interviews mit den fünf Zeitzeuginnen, die von den Jugendlichen durchgeführt und ausgewertet wurden. Neben Kurztexten und Audioausschnitten fertigten sie Hintergrundtexte für die 32 digitalen Ausstellungstafeln an.
Frau Dr. Seils betreute die Projektarbeit und freut sich sehr über die Auszeichnung: „Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement die Jugendlichen dieses Projekt umgesetzt haben. Dass ihre Arbeit nun bundesweit ausgezeichnet wird, ist eine schöne Anerkennung für ihren Einsatz und für unsre Schule.
Die Wettbewerbsrunde stand unter dem Motto „Neue Begegnungen“. Die Teilnehmer waren eingeladen, Begegnungen zwischen Ost und West, zwischen Generationen und Kulturen sowie die Veränderungen im Alltag der Menschen seit der deutschen Einheit zu erforschen. Der Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ wird seit 2019 von der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgerichtet.
Wir sind schon sehr gespannt, welchen Preis die Gruppe gewinnt und halten euch auf dem Laufenden!


