Erstmalig fand die Skireise am JBG nach einem neuen Konzept statt: Schüler:innen der Klassen 9 bis 12 konnten sich für die Teilnahme bewerben. Neben den Empfehlungen der Klassen- und Sportlehrer:innen spielte dabei vor allem das soziale Engagement eine wichtige Rolle. Berücksichtigt wurden beispielsweise Tätigkeiten als Schulsprecher:innen, Trainer:innen oder in der Hausaufgabenhilfe.
Von den zahlreichen Bewerbungen konnten 16 Schüler:innen teilnehmen – die Gruppe setzte sich aus den Jahrgängen 9, 10, 11 und 12 zusammen (9 Mädchen und 7 Jungen). Leider mussten auch einige Absagen erteilt werden. Wir hoffen, dass wir ihnen im kommenden Jahr die Teilnahme ermöglichen können.
Die Anreise gestaltete sich aufgrund des Schneechaos in Norddeutschland mit der Deutschen Bahn und dem Flixbus anspruchsvoller als geplant. Dennoch erreichten wir gegen 21 Uhr das Landessportzentrum Tirol in Innsbruck und wurden dort noch mit einem warmen Abendessen empfangen. Im Sportzentrum trainierten parallel zahlreiche Leistungssportler:innen, sodass wir aus unseren Fenstern unter anderem Eisschnellläufer:innen beim Training beobachten konnten – ein zusätzlicher sportlicher Eindruck.
An den folgenden fünf Tagen ging es jeweils mit dem Bus ins Skigebiet Axamer Lizum, auch bekannt als das „weiße Dachl Innsbrucks“. Das Skigebiet wurde anlässlich der Olympische Winterspiele 1964 errichtet und bietet Pisten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Ein typischer Skitag begann mit der Busfahrt ins Skigebiet, gefolgt von einem gemeinsamen Aufwärmen – teilweise auch kreativ in der Gondel. Anschließend standen Technikübungen in Leistungsgruppen auf dem Programm, bevor in kleineren Gruppen frei gefahren wurde. Nach der Mittagspause auf der Hütte folgte eine weitere Phase des freien Fahrens. Besonders beliebt waren die letzten Abfahrten des Tages auf bereits deutlich leereren Pisten, bevor es mit dem Bus zurück zur Unterkunft ging.
Sportliche Höhepunkte gab es viele: ein gemeinsames Gipfelerlebnis mit Foto und Verpflegung, erste kontrollierte Sprünge über kleine Schanzen im Funpark sowie das erfolgreiche Bewältigen der schwarzen Piste durch einen Großteil der Gruppe. Vor allem die Anfänger:innen machten dank der Unterstützung der erfahrenen Skifahrer:innen große Fortschritte.
Neben den sportlichen Erfolgen beeindruckte besonders der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Es wurde sich gegenseitig geholfen, motiviert und unterstützt. Die hohe Einsatzbereitschaft und der Durchhaltewille waren während der gesamten Woche spürbar. Ein gelungener Abschluss war der selbstorganisierte Abschiedsabend, der von Schülerinnen gestaltet wurde – mit Yoga, Tanz, einer kleinen Comedyshow und Ehrungen.
Am Samstagmorgen erreichten wir gegen 10 Uhr erschöpft, aber ohne größere Verletzungen wieder Hamburg.
Vielen Dank an alle Teilnehmer:innen – es war eine sehr schöne und besondere Reise mit euch.
Katrin Sohr und Tim Braun





