



7. Mai 2026: Das JBG feiert Brahms‘ Geburtstag!
Herzliche Einladung zu einem bunten Abend voller Präsentationen anlässlich des Geburtstages unseres Namensgebers.
Weitere Informationen finden Sie hier (klick).
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Außerschulisches Lernen im Geographieunterricht: eine Konferenzreise zu den Vereinten Nationen
Die letzte Woche vor den Märzferien unterschied sich geringfügig von meinen bisherigen letzten Wochen vor den Ferien: Es ging nach New York zu einer internationalen Konferenz bei den Vereinten Nationen und an der Columbia University. Das Thema: Student Well-Being in Teacher Education, also die Frage, wie das Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern sowie Studenten systematisch in die Lehrerausbildung und in den Unterricht verschiedener Fächer integriert werden kann. Die Grundlage für mein Mitwirken an der Konferenz war eine Exkursion mit meinem Geographiekurs Global Development in die City Nord im Rahmen des Semesterthemas Stadtentwicklung, ein wirklich geeignetes Thema für Schülerinnen und Schüler, um gesellschaftliche und räumliche Transformationsprozesse vor Ort zu beobachten und zu analysieren: Hauptsächlich als Bürostadt in den 1960/70ern konzipiert, bricht sich die neue Multifunktionalität aus der Monofunktionalität heraus, Wohnen und Arbeiten wird hier immer stärker räumlich vernetzt gedacht.
So entstand die Frage an den Kurs: „Könnt ihr euch vorstellen, in einem solchen Stadtteil zu leben – und wie könnt ihr aktiv an der künftigen Entwicklung dieses Stadtteils mitwirken?“ Und genau hier lag auch die Verbindung zur Konferenz bei den Vereinten Nationen, da sie einen konkreten Beitrag zur Diskussion über Well-Being im Bildungskontext darstellt. Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur in bestehenden (städtischen) Strukturen glücklich werden, sie sollen Partizipations- und Gestaltungsmöglichkeiten erfahren, ihre Lebenswelt in Stadtentwicklungsprozesse einfließen lassen.
Der Weg von diesem Unterrichtsprojekt hin zur Konferenz führte über eine Kooperation mit der Universität Hamburg. Dort beschäftigt sich Prof. Dr. Nils Buchholtz ebenfalls mit Formen des außerschulischen Lernens in der Lehrerausbildung. In seinen Lehrveranstaltungen spielen beispielsweise mathematische Stadtspaziergänge eine Rolle, bei denen angehende Lehrerinnen und Lehrer urbane Räume als Lernorte erschließen. Was uns beide eint, ist das Interesse am Austausch über Potentiale außerschulischer Lernorte. So bewarben wir uns im September 2025 mit unserem gemeinsamen Projekt bei der Konferenz, im November erhielten wir die Zusage und im Februar 2026 ging es dann mit einer fünfköpfigen Delegation, rund um die Vizepräsidentin der Universität Hamburg, Prof. Dr. Natalia Filatkina, nach New York: Für eine Woche sollte ich nun die charmanten Waschbetonfassaden unseres JBGs gegen die Wolkenkratzer Manhattans tauschen. Die Konferenz selbst war ursprünglich auf vier Tage angelegt – zwei Tage bei den Vereinten Nationen, zwei Tage am Teachers College der Columbia University.
Der Auftakt verlief allerdings anders als geplant: Bereits bei Landung am Samstag begegneten uns Warntafeln, die einen Blizzard ankündigten, der die Stadt lahmlegen sollte. So kam es dann auch, der erste Konferenztag bei der UNO entfiel.
Der zweite Tag fand statt – er sollte nach dem verschneiten ersten Tag mit knapp 13 Stunden der längste Tag der Woche werden, denn wir holten das Konferenzprogramm vom Vortag nach. Endlich also nun bei der UNO, tagend in dem riesigen Gebäudekomplex am East River, beeindruckend in seiner Erscheinung und in seiner Bedeutung für mich noch imposanter. Mit über 200 anderen Wissenschaftlern, Lehrern und Didaktikern entwickelten wir eine Resolution zur stärkeren Integration von Wohlbefinden in der Lehrerausbildung. Die Berücksichtigung der Potentiale außerschulischer Lernorte ist hierbei nur einer von mehr als 50 Punkten, auf die sich die Teilnehmer aus über 15 Nationen – am Ende einstimmig – einigten. So unterschiedlich die Sichtweisen der Konferenzteilnehmer auf das Thema Well-Being auch war, so einheitlich war das Bestreben, feste Anker setzen zu wollen, um allen, die sich mit Lernen beschäftigen, Handlungsmuster für das Vermitteln der Lerninhalte vorzuschlagen.
Die Resolution soll im Laufe des Jahres beraten und von den Mitgliedern der UNO abgestimmt werden.
Nach diesem aufregenden und langen Dienstag ging es an die Columbia University. Hier stellten Nils Buchholtz und ich unser gemeinsames Projekt zum außerschulischen Lernen vor und diskutierten im Plenum mit den anderen Konferenz-teilnehmern über Relevanz und Implementierung in die Bildungssysteme, bspw. New Yorks oder Ungarns. Es war doch erstaunlich, dass außerschulische Lernorte mancherorts noch nie Einzug in Lehrpläne gefunden zu haben schienen, drängt es sich für mich als Geographielehrer schon manchmal auf, das Lernen nach draußen zu verlagern.
Übrigens immer in meinen Rucksack: ein Bild meiner 5. Klasse als kleiner Glücksbringer. Ein bisschen Glück brauchte ich auch, ein Vortrag samt Diskussion auf Englisch vor Wissenschaftlern und Professoren war auch für mich neu. Es gelang jedoch, sodass die Delegation der Universität Hamburg, die mich von Anfang an als „Externen“ aufnahm, und ich am Donnerstagabend im Deutschen Haus in angenehmer Atmosphäre einen geselligen Abschluss genießen konnten.
Was bleibt nun von dieser Reise?
Die positiven Erfahrungen aus dem gemeinsamen Projekt haben gezeigt, wie gewinnbringend der Austausch zwischen Schule und Universität sein kann. Der Austausch wird bleiben, weitere Treffen sind in Planung, u.a. zur Schülerpartizipation in der Entwicklung des Kabinettsystems. Auch die Erkenntnisse aus der Exkursion in die City Nord sollen in die weitere Unterrichtsplanung einfließen. Und trotz voller Bildungspläne und vieler weiterer Aufgaben bleibt vielleicht auch die Möglichkeit, mit Schulen aus anderen Ländern in Kontakt zu treten oder den Kontakt mit diesen nach der Konferenz zu vertiefen.
Gemeinsamer Vortrag von Prof. Dr. Nils Buchholtz und mir am Teachers College der Columbia University
Es wurden von den Teilnehmern der Konferenz viele Fragen zum Thema Well-Being gestellt: Manchmal scheint es schwierig, diese Antworten sofort zu geben, ist Schule doch nahezu immer im Prozess und nicht im fixen Zustand. Doch ein paar Aspekte seien exemplarisch genannt: die Begleitung des Drehtürseminars, die Kleidertauschbörse, die Umfragen zum Kabinettsystem, die Neugestaltung des Schulhofs: Ich denke, wir setzen als Schule an verschiedenen Stellen Anker, die uns manchmal den Halt geben, um nicht hier am JBG bloß zu existieren, sondern das JBG, samt seiner charmanten Waschbetonplatten, als einen Ort zu gestalten, an dem wir gerne sind.
Alexander Hansal
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Willkommen am Johannes – Brahms – Gymnasium
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Gäste,
herzlich willkommen am Johannes-Brahms-Gymnasium!
Unser Gymnasium ist nach dem weltberühmten Komponisten und Musiker Johannes Brahms (1833-1897) benannt. Seine Musik überdauerte die Zeiten und bewegt auch heute noch die Menschen in aller Welt. Angefangen hat diese Karriere aber ganz klein: Johannes Brahms ist ein echter „Hamburger Jung“, geboren im Gängeviertel in der Caffamacherreihe. Seine Eltern, selbst Musiker, erkannten sein Talent und förderten es, wie auch sein Klavierlehrer. Der Rest ist Geschichte.
Dieser Biografie folgend, möchten wir am Johannes-Brahms-Gymnasium mit unseren Schülerinnen und Schülern gemeinsam etwas bewegen – und so bestimmen gemeinsam getragene Werte und Leitgedanken unser pädagogisches Handeln und das Miteinander am JBG.
So wie Johannes Brahms uns mit seiner Musik bewegt, bringen auch wir am JBG Geist, Körper und Emotionen in Bewegung, denn nur was bewegt und in uns Resonanz erzeugt, entfaltet Wirkung, motiviert, erzeugt Kreativität und wirkt nachhaltig. Nachhaltige Bildung, die das curricular vorgegebene Fachwissen ergänzt, ist uns daher ein besonderes Anliegen. Auf diese Weise ermöglichen wir es unseren Schülerinnen und Schülern mit vielen Angeboten, individuell und forschend ihre eigenen Stärken und Interessen zu erkennen, ihnen nachzugehen und ihren eigenen Weg im Miteinander der Gemeinschaft zu finden. Ein respektvolles und freundliches Miteinander ist für uns der zentrale Wert und die Basis dafür, dass Schule von allen Beteiligten als schützender Raum und gleichzeitig als Raum der freien Entfaltung wahrgenommen wird, in dem jeder Mensch nicht nur Verantwortung für sich selbst sondern auch für die Gemeinschaft trägt. Die Anerkennung von Vielfalt als gemeinsam getragener Wert und als Gegenpol zur Uniformität leitet uns dabei in unserem täglichen Miteinander und auf unserem Weg, gemeinsam die Zukunft zu gestalten!
Christoph Preidt, Schulleiter

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